Info Südinsel
Die Südinsel ist eine Region der Vielfalt, Unberührtheit und der
Kontraste. Ganz anders als die Nordinsel ist die Südinsel durch
das Faltengebirge der Southern Alps geprägt worden, das sehr
an die europäischen Alpen erinnert. Der Nord-Südverlauf dieses
Gebirges führt dazu, dass sich Klima und Vegetation auf der
West- und Ostseite der Insel grundlegend unterscheiden. Dichten
Regenwäldern an der Westküste stehen baumlose Steppenund
Graslandschaften im Regenschatten am Ostrand des Gebirges
gegenüber. Christchurch, die größte Stadt der Südinsel gilt
wegen ihrer Universität und zahlreichen Bildungseinrichtungen
als Bildungshauptstadt Neuseelands. Ihre Kathedrale und die
weitläufigen Parkanlagen erinnern an das englische Vorbild. Ihr
Umland, die Canterbury Plain ist von Getreidefeldern und Obstplantagen
geprägt. Die der Küste vorgelagerte riesige Vulkanruine
der Banks Peninsula erinnert an Landschaften in
Schottland. Lyttleton und Akaroa sind malerische kleine Fischerstädtchen
an tief in diese Berge eingreifenden Fjorden. Weiter
südlich liegt die Universitätsstadt Dunedin, die mit ihren repräsentativen
Gebäuden im schottischen Stil an ihr Vorbild Edinburgh
erinnert.
Der touristische Höhepunkt einer Reise durch die Südinsel ist die
urzeitliche und wilde Westküste mit den schneebedeckten Gipfeln
der Southern Alps. Die ganzjährig hohen Niederschläge führen
im Westen an den steil abfallenden Gebirgshängen zu
dichten Regenwäldern, in denen sich die Gletscher rund um den
Mt. Cook (3.764m) ihren Weg bis in die Täler bahnen.
Eine Fahrt zum Milford Sound im Fiordland National Park, gehört
zu den unvergesslichen Eindrücken, es sei denn, man erwischt
einen der rund 330 Regentage im Jahr.
Berühmt ist auch die 5-tägige Wanderung auf dem Milford Track.
Er führt von Te Anau durch die Wildnis der Bergwelt zum Milford
Sound. Allerdings ist dazu eine Genehmigung des National Park
Service erforderlich.
Im Norden der Südinsel befindet sich der Abel Tasman
National Park, der dem ersten europäischen Seefahrer gewidmet
ist, der an dieser Küste landete.
Hinter goldgelben Stränden und
einsamen, türkisfarbenen Buchten erstreckt sich Wildnis pur – ein
Paradies für Wanderer und Kajakfahrer. Whale watching in Kaikoura
ist ein absolutes Muss für jeden Neuseeland-Besucher. Das
ganze Jahr hindurch tummeln sich hier die großen Meeressäuger,
begleitet von Schwärmen von Delfinen. Auch die benachbarten
Robben- und Pinguinkolonien rufen immer wieder ins Gedächtnis,
dass es nicht weit in die Antarktis ist.
Auch in den Wintermonaten Juli bis September ist es durchaus
reizvoll, die Südinsel zu bereisen. Die Berge sind dann schneebedeckt
und das Wetter an der Westküste meist stabiler als in
den Sommermonaten. Für begeisterte Skifahrer und Boarder bietet
die Bergwelt mehrere schöne Skigebiete an, etwa am Mt.Hutt
unweit von Christchurch oder um die Wintersportorte Wanaka
und ueenstown. Diese Stadt ist der beliebteste Urlaubsort auf
der Südinsel und nennt sich auch stolz die „Abenteuerhauptstadt“,
denn hier findet sich ein schier unerschöpfliches Angebot
an Outdoor-Aktivitäten: Felsenklettern, Wasserski, Reiten und
Whitewater Rafting. Einige Kilometer flussabwärts wurde an der
Kawarau Bridge das Bungee Jumping erfunden!