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Bericht aus South Australia geschrieben von Ricarda
Hallo Frau Noack,
vor 3 Wochen bin ich wieder in Deutschland gelandet. Leider!
Die 3 Monate waren so eine schöne Zeit und ich wäre wirklich gerne länger geblieben.
Mit der Familie hab ich mich super gut verstanden und mit meiner Gastschwester aus China ist eine gute Freundschaft entstanden.
Die Schule, Charles Campbell Secondary School, kann ich nur jedem weiter empfehlen, der irgendetwas mit Tanz in Australien machen möchte.
Ich hatte Tanzen als Unterrichtsfach und wir hatten Aufführungen im Theater, außerdem hab ich soviel mehr noch gelernt.
Auch mit Musik kam ich nicht zu Kurz. Zwar konnte ich nicht in einem Orchester, wie auf Maryatville, spielen, aber dafür hab ich in einem Chor mitgesungen und der Unterricht war echt klasse.
Das Beste aber war immer noch, dass keine Deutschen and der Schule waren und ich somit auch australische Freunde gefunden habe. Die ich auch schon sehr dolle vermisse. Ich glaube es lässt sich nicht vermeiden, dass ich bald wieder mal nach Australien fahre ;-) Auch die Reise, die ich in meiner letzten Woche alleine gemacht habe, war wunderbar. Ich habe noch so viel von dem Land gesehen und erfahren, dass mir der Abschied wirklich schwer gefallen ist!
Leider hat mich die Schule hier schon wieder voll im Griff und die Lehrer verschonen mich nicht.
Ich möchte mich noch mal ganz herzlich bedanken!
Es war eine wunderschöne Zeit, die ich auf keinen Fall hätte missen möchten.
Liebe Grüße
Ricarda
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geschrieben von Ricardas Eltern
Hallo Frau Noack,
seit 8 Tagen ist Ricarda jetzt wieder zu hause. Sie ist jetzt total im deutschen Schulstress und ein bisschen hat sie auch noch mit der Zeitumstellung zu kämpfen.
Deshalb schreibe ich Ihnen heute.
Wir möchten uns recht herzlich bei Ihnen und der Organisation bedanken. Es hat alles prima geklappt.
Nachdem die ersten Wochen der Eingewöhnung und des Heimwehes vorbei waren, lief alles rund. Ricarda war in einer lieben Familie, sie hat sich dort sehr wohl gefühlt.
Die Schule war prima, auch die Lehrer waren wohl sehr nett. Sie haben ihr die richtige Schule ausgesucht!
Das Fach Tanzen hat ihr unwahrscheinlich viel Spaß gemacht. Ihre Lehrerin war sehr zufrieden mit ihr. Im Theater von Adelaide hatten sie eine Aufführung, von der gibt es auch eine DVD. Wir haben unser Kind schon bewundert.
Mit der Sprache gab es auch keine Probleme.
Viel gesehen von Australien hat sie auch und viele Internationale Freunde gefunden.
Ricarda ist mit einen lachenden und zwei weinenden Augen gegangen.
Es war jedenfalls richtig, ihr diesen Aufenthalt zu ermöglichen. Diese Erfahrungen und die Selbstständigkeit die Ricarda nun hat, werden ihr hoffentlich von Nutzen sein.
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Bericht aus Victoria geschrieben von Jan
Hallo Frau Noack,
meine Zeit in Australien ist fast schon wieder rum, und ich wollte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken.
Die Organisation und alles hat sehr gut geklappt, die Menschen hier sind alle unglaublich freundlich und alles ist unglaublich toll hier, mittlerweile mag ich sogar Vegemite.
Die vergangen 5 Monate und auch die sicher noch folgenden 2 werden und haben mir unglaublich viel gebracht.
Ich habe nicht nur besser englisch gelernt, sondern auch viele, viele Erfahrungen gesammelt und neue Freunde gefunden, die vielleicht als Kontakte das ganze Leben erhalten bleiben.
Schon jetzt kann ich sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat hier her zu kommen und dass ich es wiedermachen wuerde wenn ich die Wahl haette.
Vielen Dank fuer das alles,
mit freundlichen Gruessen, Jan
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geschrieben von Henrikes Eltern
Sehr geehrte Frau Noack,
im April hat unsere Tochter Henrike an der HS Outback Tour von Adelaide aus telgenommen.
Sie ist ganz begeistert von dieser Tour zurückgekommen. Reiseleitung un Begleiterin waren sehr kompetent und aufgeschlossen.
Für Henrike und die anderen Teilnehmer war es ein tolles Erlebnis!!
Man kann die Tour nur empfehlen!
Mit herzlichen Grüßen,
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Zeitungsbericht einer Schülerin Teil 1 von 2 für South Australia geschrieben von Julia
Schwerte/Adelaide. "Kleid oder Hose?" - das ist hier die Frage.
"Hier" ist die Brighton Secondary School, und die Frage richtet sich an Miriam Wittig. ...
... Die 17-jährige Schwerterin entscheidet sich für "Hose" und ist somit fertig uniformiert für ihren ersten Schultag in Australien.
Ein paar Tage zuvor: Das Taschentuch noch in der Hand, sitzt Miriam im Flugzeug und blickt noch einmal zum Gateway.
Die 220 Kilometer von Schwerte zum Frankfurter Flughafen sind bereits nervenaufreibend gewesen und je weiter die 777 Richtung Startbahn rollt, desto weiter weg rücken Familie und Freunde. Für das nächste Vierteljahr wird alles auf den Kopf gestellt - es geht nach Down Under.
Adelaide heißt das Ziel.
Neben der jungen Schwerterin sitzen noch 19 weitere Austauschschüler von "Southern Cross Education" im Flieger. Gemeinsam überwinden sie 22 000 Kilometer und stehen knapp 40 Stunden nach Reisebeginn mit neuneinhalb Stunden Zeitunterschied in den Knochen in der australischen Sonne.
Genauso warm wie die Sonne strahlen die Gesichter der wartenden Gastfamilien. Zum Eingewöhnen bleiben die letzten Tage der australischen Sommerferien, dann beginnt auch Down Under der Ernst des Lebens. Der fängt hier unten mit Geschenken, Tee und Keksen an. In der Bibliothek begrüßt Studienkoordinator Thompson die Austauschschüler aus Japan, China, Brasilien und eben Deutschland und teilt die Grundausstattung aus - Hefte und Stifte sowie Stundenplan. Der liest sich allerdings anders als in Deutschland: Statt mit Pflichtfächern wie Mathe, Deutsch und Englisch wird Miriam sich in den nächsten Monaten mit "Digital Art", "Australian Studies" und "Photography" beschäftigen, um nur drei der insgesamt 80 Wahlfächer zu nennen. Matheunterricht gibt es aber auch. Zwar werden dort Themen behandelt, die hier bereits in der neunten Klasse durch sind, aber eine kleine Wiederholung kann nicht schaden. Die Lehrer legen auch viel mehr Wert auf Kreativität und Eigenständigkeit. Besonders verblüffend: In der ersten Stunde nach den Ferien bekommen die Schüler Zettel, auf dem sie vermerken können, ob und wie lange nach der Schule sie Aktivitäten wie Sport oder Musik betreiben. Damit die Lehrer bei den Hausaufgaben darauf Rücksicht nehmen können - na klar.
Das scheinen vielversprechende drei Monate zu werden. Mal sehen, ob die Rückkehr in das deutsche Schulsystem danach so leicht fällt.
Die WR wird berichten.
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Zeitungsbericht einer Schülerin Teil 2 von 2 für South Australia geschrieben von Julia
Schwerte/Adelaide. Das Thermometer zeigt 30° C, die Wellen schlagen gegen den Sandstrand. ...
Julia und ihre Gastfamilie in Adelaide. South Australia erlebt gerade den heißesten Herbst seit 100 Jahren.
... Eigentlich ist es Vormittag und Schulzeit, doch in Adelaide, Australien, sieht der Unterricht manchmal eben anders aus - so wie beim Surf-Day der internationalen Schüler. Knapp acht Wochen ist es nun her, dass Miriam und Julia aus Schwerte, zwei Schülerinnen aus der 11. Stufe des FBG, ihre Heimat hinter sich gelassen haben, um am anderen Ende der Welt zur Schule zu gehen (wir berichteten). Mittlerweile sind sie selbst schon halbe Aussies - und haben in ihrem Alltag in Down-Under schon einiges erlebt. Hier Julias zweiter Bericht:
"No Worries" - mit dieser australischen Antwort auf so ziemlich alles lässt sich die Mentalität des fünften Kontinents wohl am besten beschreiben. Alles ist entspannt, ohne Stress und überhaupt ganz "casual". Jogginghosen und weite Shirts sind fast schon so etwas wie die Landeskleidung, Arbeit wird erledigt, wenn es sein muss, und auch die Fahrer der öffentlichen Verkehrsmittel lassen es ganz ruhig angehen - denn wegen zwanzig Minuten Verspätung regt sich hier niemand mehr auf.
Ähnlich entspannt geht es - zumindest meistens - auch in der Schule zu. Arbeiten gibt es keine. Stattdessen stellt der Lehrer "Assignments", die die Schüler bis zu einer bestimmten "Deadline" abgegeben haben müssen - oder auch nicht, denn wer nett fragt, bekommt eigentlich immer noch ein Wochenende obendrauf. Der auf den ersten Blick endlos lange Schultag - die letzte Stunde endet um 15.10 Uhr - ist bei genauerer Betrachtung ebenfalls nicht so schlimm: Es gibt eine Lunch-Pause von 50 Minuten, und mittwochs fängt der Unterricht erst um halb elf an. Freitags endet die Schule schon um eins - was stets dazu einlädt, noch kurz dem zweihundert Meter entfernten Strand einen Besuch abzustatten.
"German" steht übrigens auch auf dem Stundenplan der Gastschüler - manchmal sehr zum Unwohl von Deutsch-Lehrer Mr. Smith, den das ihm unbekannte Wort "Auszubildender" einmal fast zur Verzweiflung trieb. Zu seinen ausgesprochenen Lieblingswörtern gehören übrigens "Faulpelz" und "Massensvernichtungwaffens" Damit es für die Deutschen nicht allzu langweilig wird, bekommen sie allerdings Zusatzaufgaben auf Englisch. Oder sie helfen den Australiern beim Sprachtraining - das heißt dann, sich in Gruppen übers Schulgelände zu verteilen, sich auf die Wiese zu setzen und sich vierzig Minuten etwas zu erzählen.
Denn der Unterricht läuft ganz anders ab, was am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig sein konnte. Julias Media Studies Lehrer zum Beispiel erntete erst einmal einen hilflosen Blick, als er ihr eine Kamera in die Hand drückte und eröffnete, dass sie nach draußen gehen und einen Film drehen sollte - um ihn dann nachher an einem der zwanzig Apple-Rechner im Klassenraum zurechtzuschneiden und zu bearbeiten. Auch sonst geschieht hier alles per Computer. Handschriftliche Aufsätze gibt es nicht, Internetrecherche wird fast in jedem Fach betrieben. Die Brighton Secondary School hat deshalb an die fünfhundert Rechner - die so lange funktionieren, bis die IT-Spezialisten, wie neulich geschehen, mal wieder ein paar falsche Knöpfe drücken und das gesamte Netzwerk lahm legen. Aber auch hier gilt halt: No Worries.
Genauso wichtig wie die Schule ist aber die Gastfamilie. Die heißt in Julias Fall Corinna Wildenauer und ist das Kind deutscher Auswanderer. Die Eltern, Xenia und Helmut, sind in den 50ern nach Australien gekommen und haben dort für zwanzig Jahre auf ihrer eigenen Farm gelebt. Ihre alte Heimat - und besonders deren Bier - schätzen sie aber immer noch. Heute wohnen sie in einem Vorort von Adelaide und laden ihre Tochter - mit Gastschüler - regelmäßig zum BBQ ein.
Da reist man also 20 000 Kilometer um die Welt, um Englisch zu lernen - und wo landet man? Bei Deutschen! Mehr als mit den Gastfamilien unternehmen die Schüler allerdings untereinander mit anderen "international students". Im Marion, dem Haupt-Einkaufszentrum und inoffiziellen Treffpunkt aller Schüler, wundert sich schon niemand mehr, wenn nach Schulschluss eine Gruppe aus Japanern, Brasilianern und Deutschen in die Läden strömt. Am Wochenende geht das dann meist in die Innenstadt - entweder zu einem der vielen Festivals, die zurzeit in Adelaide stattfinden, oder auch mal in den Zoo.
Schwitzen ist allerdings im Moment überall angesagt. South Australia erlebt gerade den heißesten Herbst seit 100 Jahren. Die Temperaturen betragen zwischen 35 und 40 Grad - im Schatten, versteht sich. Doch wer ein gewiefter Austauschschüler ist, lässt sich auch von der Hitze von nichts abbringen - und so heißt es in den nächsten Wochen wohl weiter: Meer, Strand, Kängurus und ganz viel Sonne!
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geschrieben von Julias Eltern
Liebe Frau Noack,
gestern konnten wir fast pünktlich in Frankfurt Julia in unsere Arme nehmen (siehe Foto). In Adelaide hat sie auf Grund des Anhängers von SC zwei ebenfalls heimfliegende Mädchen entdeckt, so dass es Interessantes auszutauschen gab.
Wir möchten uns bei Ihnen und SC für die perfekte Organisation bedanken. Wenn Julia sich wieder etwas eingewöhnt hat (sie seit gut 5 1/2 h mit ihrer Klasse für 2 Tage mit dem Bus nach Paris unterwegs), wird sie sich bestimmt noch einmal bei Ihnen melden.
Nochmals vielen Dank.
Herzliche Grüße
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